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Das Mai-Paradoxon

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Autor: NetzBlogR | Datum: 1. Mai 2010 | Zeit: 23:03 | Klicks: 132

Jedes Jahr das Selbe: Am 1. Mai rotten sich hier und da ein paar Unbelehrbare zusammen, um auf offener Straße zu demonstrieren, ein paar rechte Parolen zu rülpsen und sich dann wieder nach Hause zu ihrer schwarz-weiß-roten Fahne zu begeben.

Ein paar ebenso Unbelehrbare aus dem anderen Lager rotten sich hier und da zusammen, um auf offener Straße zu protestieren, ein paar linke Parolen zu rülpsen und sich dann nach Hause zu ihrer schwarz-rot-goldenen Fahne mit Hammerzirkelährenkranz zu begeben.


Doch es kommt jedes mal anders … und alle sind immer total erschreckt.

Die Linken schmeißen mit allem möglichen Zeug nach den bösen Rechten, die natürlich alles wieder zurückwerfen. Und die Polizei, die schon für die eine Gruppierung unterbesetzt war, steht jedes Jahr aufs Neue genau dazwischen.


Warum kann man die Rechten nicht einfach in Frieden demonstrieren lassen? Die sind da unter sich, verprügeln keinen und machen nichts kaputt. Es wird eigentlich nicht mal ihr Gedankengut verbreitet – schließlich kennen es alle Anwesenden eh schon.

Doch die Kasper, die immer Toleranz gegenüber Andersdenkenden propagieren, müssen natürlich jedes Mal die Weltretter spielen und den anderen – gegen die sie eigentlich sind – nur noch mehr Beachtung verschaffen, als die es selbst könnten.


Ich habe manchmal das Gefühl, dass genau die dem Rechtsstaat am meisten schaden, die sich eigentlich dessen Schutz auf die roten Fahnen geschrieben haben. Aber denen das erklären? Grießbrei mit asiatischen Essstäbchen zu verspeisen ist einfacher…

NewsShit! stellt einige Themen überspitzt satirisch dar. Bitte erst nachdenken und dann kommentieren!

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2 Kommentare zu “Das Mai-Paradoxon”

  1. Name: CharleyC | Datum: 1. Mai 2010 | Zeit: 23:37

    Genau. Was fällt den blöden Linken eigentlich ein, gegen die Rechten etwas zu unternehmen? Die tun doch keinem was. Gut, sie haben menschenverachtende Ideale und hauen bei sozialen Randgruppen gerne mal drauf (wenn sie mindestens 4:1 in der Überzahl sind), aber sonst ist das doch ein netter Haufen junger Leute mit modischen Haarschnitten.

    Sich zurücklehnen, nichts tun und bloggen ist einfacher. (Heuchlerische Aussage von mir, ich habe heute ja leider selber keinem dieser Heim-ins-Heim-Meister-Propper eins auf die Glatze gegeben -.-).

    NewsShit! Genau auf solche Kommentare habe ich nur gewartet – denk mal darüber nach: Gibt man 300 Leuten keine Bühne, dann bleiben es 300. Gibt man ihnen aber eine, dann finden sich immer mehr, die zu ihnen gehören wollen.

    Ich habe ja nicht gesagt, dass es gut ist, was sie denken. Manche sollten nur einfach mal die Methoden ihres Protests überdenken. Gefährliche Körperverletzung ist keine Heldentat…

  2. Name: CharleyC | Datum: 2. Mai 2010 | Zeit: 08:42

    Dass Körperverletzung keine Heldentat ist, unterschreibe ich.
    Aber diese Schwachmaten haben auch ohne Demos ihr Forum… Dann rekrutieren sie halt durch miese gratis-Musik an Schulhöfen oder in Jugendsportvereinen (habe leider selbst so einen Vollidiot in der Familie, der sich kürzlich dadurch hat anwerben lassen).

    So werden (dramatisiert gesagt) aus 300 schnell 30.000 und wenn es zu spät ist, heißt es wieder “wir haben doch von gar nichts gewusst” (um mal die Reines-Gewissen-Ausrede unserer Vorfahren noch einmal aufleben zu lassen ;-))

    NewsShit! Das stimmt natürlich alles. Aber mir ging es hier – wie der Titel es schon sagt – um die Geschehnisse am 1. Mai, wo immer alles “total unerwartet” eskaliert.

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